Dienstag, 31. August 2010

Liederlexikon II

Tja ich finde Gefallen daran hier einige Lieder etwas zu erzählen.

Dieses Mal wirds wohl ein Doppelpack:

Beginnen wir in der Dekade der schlimmen Bandoutfits.

In meinem Geburtsjahr nahm eine heute wohl nicht ganz zu Unrecht etwas in Vergessenheit geratene Band namens "The Outfield" ihr Debütalbum namens "Play Deep" auf welches gleichzeitig ihren größten Hit bisher beherbergen sollte.
(hier übrigens in der Remake Fassung von 2008 die sich nur unwesentlich vom Original unterscheidet!)



In den 60ern hätte wohl so ein Lied noch größeren Anstoß erregen können, doch in den liberalen 80ern war es wohl ganz egal wovon der nette Mann mit der hohen Stimme und dem Bass namens Tony Lewis da gerade singt.
Der Anfang verrät schon gleich worum es geht: Josie ist halt im Urlaub also lass uns mal reden un du weißt ja ich mag meine Mädels ja eh n bisschen älter... mehr muss man nicht sagen.
Er will ja nur ihre Liebe benutzen heute Nacht und er weill sie so scheint es auch nicht verlieren. Das klingt nach ner einwandfreien Affäre für mich und wer weiß wie oft er noch von "Your Love" gebrauch machen sollte. :-)
Offensichtlich gibt es zwischen den beiden, die ja offenbar nicht nur ne Zufallsbekanntschaft waren etwas was Ihn daran hindert seine Freundin in den Wind zu schießen (siehe letzte Strophe).

Die sonore Stimme sorgt aber auf jedenFall, dass man als Hörer diese Lied mindestens 2 Tage im Ohr mit sich herumtragen wird.

Jetzt stellt sich die Frage wer könnte so ein doch recht eigenwilliges Lied covern?
Vielleicht einer der kniedeligsten Gitarristen der jüngeren Generation. Claudiio Sanchez, seineszeichens Mastermind von Coheed and Cambria, einer Band die mit jedem Album ein Stück mehr einer fantastischen Sci-Fi Saga erzählt. Im Rahmen seines Soloalbums tauchten einige Demos im Internet auf darunter auch seine sehr eigene Coverversion des Outfield-Klassikers:



Für mich definitiv ein Lied, dass einen Dauerkartenplatz auf meinem MP3 Player hält wenngleich die Qualität noch immer sehr schlecht ist, muss aber bei Demos wohl so sein.


So die mit abstand durchgeknallteste Version ist jene von Wyclef Jean und Eve die auf dem Soundtrack von 50 erste Dates gelandet ist.
Der Haitianische Musiker hat das ganze textmäßig etwas variiert und ich glaube er sing auch von einem Kleinen**** aber so gut höreich dann doch nicht :-)
Defnitiv eine sehr sehr seltsame Musik!



Zum Kuscheln taugt eher die Version von "The Butchies" die mir selber erst seit kurzen bekannt ist.. darauf würde ich auch gerne mal eng tanzen :-)



Zu der Band muss man der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass sie sich selbst als "queercore" bezeichnen und der Lesbenszene entstammen. Ich wusste nicht, dass es soetwas gibt aber ich glaube ich bin jetzt schon begeistert davon!

Zum Abschluss dieses Teils kommt noch kurz ein neueres Cover zur Sprache auf welches ich aber aufgrund seiner in meinen Augen Miesen Qualität nicht verlinken werde, man findet es doch relativ leicht selbst. Kate Perry, die Dame die das unsägliche "I kissed a girl" zu verantworten hat, hat sich ebenfalls daran versucht aber irgendwie ist das wohl mehr Party als Gefühl bei ihr geworden... schade um das schöne Lied.


Tja der zweite Teil ist nun doch schon zu Ende aber ich verspreche hoch und heilig!:
Der nächste kommt bestimmt

Viel Spaß mit den neuen Eindrücken

Mittwoch, 21. April 2010

Liederlexikon 1

To love somebody:

Allein schon die Zeile "You don't know what it's like" finde ich schon so rührend und in solchem Maße treffend für die ganze Stimmung des Liedes.
Die eigentliche Geschichte des Liedes ist eher etwas tragisch. Die Originalaufnahme stammt von den Bee Gees, doch war das Lied angeblich für Otis Redding gedacht gewesen. Eben jener starb jedoch am 10 Dezember 1967 bevor er das Lied aufnehmen konnte. (Ob das alles so stimmt ist fraglich, denn komischerweise erschien die BeeGees LP mit dem Song vor besagtem Unglück)
Eine andere geschichte gab Barry Gibb 2001 zum Besten. Laut eines Interviews habe er es für den damaligen Produzenten geschrieben. Inwieweit das also eine Schwule Liebeshymne ist darf nun jeder selbst für sich entscheiden... da aber Liebe so oder so das gleicheist und beim Verlangen, beim Lieben wohl kaum ein Unterscheid zwischen heterosexueller oder homosexueller Liebe besteht spielt diese Geschichte für mich keine Rolle.

Hier also die BeeGees Version:


Man erinnert sich kaum daran, dass es auch bei den BeeGees eine Zeit vor der Disco-Welle gab und es ein sehr souliges Stück ist.

Nun, es sollte nicht allzu lange dauern, bis sich andere Musiker dieses Liedes annahmen. Viele erkannten die Qualitäten des Stückes für sich und jeder konnte wohl jemanden in seinem Leben finden an den er dieses Lied richten konnte.
Ich kenne bestimmt nicht alle Versionen und werde hier nur meine Lieblingsversionen kurz vorstellen.

Den Anfang macht die Göttin: Janis Joplin:
Für ihr Album "I got dem ol' kozmic blues again, mama!" auf dem auch das kongeniale "Try" landete nahm sie 1969 ihre eigene Version, die wesentlich befreiter scheint, auf. Zuvor hatte sie es schon auf dem Woodstock Festival zum Besten gegeben.
Hier also eine Live Version aus dem amerikanischen Fernsehen im Juli 1969:



Der gerechtigkeit halber muss man auch die Version von Nina Simone, die etwa um die gleiche Zeit enstanden war erwähnen. Nicht gerade mein Liebling aber im HInblick darauf, das Nina Simone einen so bleibenden Eindruck mitihrer Musik hinterlassen sollte also auch ihre Version von 1969.


Meine unangefochtene Lieblingsversion die obendrein auch etwas länger geraten ist hatte der Engländer Eric Burdon mit seiner damals noch existenten Band, den Animals, bereits im Dezember 1968 aufgenommen. Witzig ist hierbei, as der spätere Gitarrist von "The Police" Andy Summers bei diesen Aufnahmen mitwirkte. Diese Version muss man einfach kennen und lieben:


Die aktuellste und letzte Version, die ich hier vorstellen möchte stammt von zwei Musikern, die in letzter Zeit doch etwas Bekanntheit erlangt haben. Ray Lamontagne und Damien Rice:
Anlässlich einer französischen Fernsehsendung haben beide das Cover live gebracht und einen Youtube-Klassiker damit fabriziert.
leider ist die Quali des Videos grauenhaft... aber dennoch:


So ich hoffe ich habe damit was für eure musikalische Bildung getan.

bis bald

Leo

Freitag, 16. April 2010

Βερολινο

Endrücke aus Berlin

Dienstag, 2. März 2010

Wenn man nichts zu erzählen hat....

... dann lässt man doch am besten Andere für sich sprechen, oder?
In meinem Falle möchte ich andere für mich singen lassen.

Überhaupt muss ich mir so langsam mal überlegen was ich mit dem angebrochenen Blog nun anstellen werde...
Hat jemand ne schlaue Idee? Dummerweise reise ich in Deutschland nicht so viel rum, dass es sich lohnen würde.... ah Moment:

War doch tatsächlich am vorletzten Samstag in der Botticelli-Austellung in Frankfurt. Wer mich kennt weiß, dass ich mit Gemälden eigentlich relativ wenigam Hut habe außer vielleicht Max Ernst (siehe hier oder hier (Mein Liebstes!) und Dadaismus im weiten Spektrum der Kunst. Vielleicht gefällt mir der Gedanke einfach alles einfach gnadenlos auf den Kopf zu stellen.
Doch zurück zu Botticelli, dem Fässchen. Nun stelle man sich einen Leo vor, der nichtsahnend eine Gemäldeaustellung eines Renaissancekünstlers betritt, der bestenfalls die beide bekanntesten Werke Botticellis also die Geburt der Aphrodite (oder Venus... ich bevorzuge die griechische Variante) und den Frühling, la Primavera, kannte. was mich besonder irritiert hat war, dass im Werk Boticellis eine regelrechte Diskrepanz zwischen seinen künstlerisch freien Werken, wie eben dieMythologischen Darstellungen (Athene und Centaur) und den grauenvollen, im Typus ihrer Zeit gefertigten, Porträts, doch das würde jetzt zu weit führen,binja auch kein Kunsthistoriker.
Schlußendlich war die Austellung bereichernd und wirklich beeindruckend wobei ich die sakralen Werke (abgesehen von Athene und Centaur und die Skizzen zur Geburt der Aphrodite) wesentlich beeindruckender fand.

Soweit zum ungeplanten Teil meines Posts (manchmal fallen mir dann doch Dinge eindie ich loswerden möchte)

Der geplante Teil beginnt mit einer kleinen Musikempfehlung!

Motorpsycho, was zunächst etwas nach Hardrock oder Turbonegro klingen mag, so rein vom Namen her, sind mir mitsamt der ganzen norwegischen Rockmusik momentan sehr stark aufgefallen. Andieser Stelle ein Video vonbesagter Band um sich ein Urteil zu bilden...

Hey Jane



Der Post endet wie so oft noch mit einem kleinen Schmunzler:
Wer kennt die Webseite www.kreuz.net?
Am besten mal reinschauen und aufregen... und wieder ein Beweis dafür, was für Spezialisten es in der Katholischen Kirche gibt.

Macht's gut und bleibt sauber

Λεονιδας

Montag, 4. Januar 2010

Gute Alte Toumba Zeit...

Hey schaut mal was ich gerade per Mail von Domna bekommen habe.